Juraskope

Museum für Naturkunde, Berlin, 2007

 
 

Für die neue Dauerausstellung im Museum für Natur­kunde hat ART+COM das timescope weiter­ent­wickelt zu einem Juraskop. Sieben dieser medialen Fern­rohre, zwei davon barriere­frei, stellen die Verbindung zwischen dem Besucher bekannten Darstellungen von Dino­sauriern im Kino und den Original­exponaten her. An zwei Positionen im Saurier­saal befinden sich die Stand­punkte der Geräte, von denen aus alle Tiere gut sichtbar sind.

Blickt der Besucher durch das Juraskop, sieht er zunächst die Skelette im Saal. Er wählt einen Saurier durch Schwenken des Juraskops an und startet so die Animation des Tiers: Nach­einander erscheinen innere Organe, Muskeln und Haut. Das Tier wird in seine natürliche Lebens­welt versetzt und beginnt sich in ihr zu bewegen, zu fressen, zu jagen. Geräusche der Umgebung und des Tieres tragen zum Erlebnis bei.

Die Sequenz dauert ca. 30 Sekunden, dann kehrt der Saurier an seine Ausgangs­position zurück, erstarrt und ist wieder als Skelett im Saurier­saal zu sehen. Der Besucher kann nun einen der anderen Saurier anwählen oder sich zu der zweiten Gruppe von Juraskopen begeben.

Alle sieben im Museum auf­ge­stellten Skelette sind in den Juraskopen animiert zu sehen. Einige Tiere sind einzeln zu sehen, andere im Kontakt mit Art­genossen oder Feinden. So versucht der Elaphro­saurus, einen Dysaloto­saurus zu erlegen.

Die Juraskope sind eine gemeinsame Ent­wicklung von ART+COM und der WALL AG.

Related