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Otto Bock Showroom (2010)

Mit dem neuen Showroom ist in der Konzernzentrale des Medizintechnikherstellers Otto Bock eine Plattform für die Kommunikation mit Spezialisten und Fachpublikum entstanden. Die rund 460 Quadratmeter große Ausstellung zeigt beispielhafte Lösungen aus der Produktpalette im Einsatz und bietet konkrete Anschauungsobjekte für Orthopädietechniker.

An einer neun Quadratmeter großen, interaktiven Medienwand im Foyer können sich Besucher zu Beginn des Rundgangs über das Unternehmen informieren. Am rechten Rand tickern News über die Wand, den Hauptteil bildet eine Weltkarte, auf der die über 60 Standorte lokalisiert sind. Bei Berührung öffnen sich Infofenster mit Kurzbeschreibung, Bildern und Filmen.

Themeninseln, auf denen weiße Modellpuppen die Hilfsmittel zeigen, widmen sich den einzelnen Produktfeldern (Prothetik, Orthetik und Rollstühle). An medialen Vertiefungsstationen können Details zur Technologie und Funktionalität, aktuelle bionische Studien sowie exemplarische Lösungen, die verschiedene Einschränkungen ausgleichen, abgerufen werden.

Um die Produkte sinnlich erfahrbar zu machen, ist bewusst auf Vitrinen verzichtet worden. So kann beispielweise die Materialität direkt erfühlt werden. Das Grundmotiv organisch geschwungenen Formen, die bereits im Science Center Medizintechnik in Berlin die Gestaltung bestimmen, sind im Showroom wieder aufgegriffen.

show project details

Client

Otto Bock HealthCare GmbH

Services
  • Gesamtkonzept
  • Ausstellungs- und Mediengestaltung
  • Applikationsprogrammierung
  • 3D-Produktvisualisierung
  • medientechnische Gesamtplanung und Realisierung
  • Ausführungsplanung Objektgestaltung
  • Ausstellungs- und Möbelbau
  • Bauleitung Ausstellungsbau
  • Projektleitung
Technology
  • Fünf mediale Vertiefungsstationen mit Infrarottouch und Audiosystem
  • interaktiver Tisch mit 2×1,1 Meter sensorischer Oberfläche und DLP-Projektor
  • Multitouch-Medienwand mit zwölf 46“ Bildschirmen, Lasertouchtechnologie und Soundsystem
  • 21 weitere verschieden große Bildschirme, teilweise interaktiv
  • 25 Zuspielrechner
  • zentrale Mediensteuerung

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Detailed project description
PDF document (2.6 MB)
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