Heute ist nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit das BMW Museum in München feierlich eröffnet worden.
Die medialen Inszenierungen von ART+COM versetzen die Architektur in Bewegung. Und sie dynamisieren Exponate und Inhalte.
Das ursprüngliche Haus, die 1973 eröffnete „Schüssel“ des Wiener Architekten Karl Schwanzer, wurde auf 5.000 Quadratmeter verfünffacht. Hier zeigt BMW nun seine 90-jährige Unternehmens- und Entwicklungsgeschichte. Der Münchner Automobilbauer setzt dabei auf die Verbindung von Architektur und Ausstellungsgestaltung mit besonderem Schwerpunkt auf Neue Medien.
ART+COM hat gemeinsam mit atelier brückner aus Stuttgart (Architektur und Ausstellungsgestaltung) und Intégral Ruedi Baur aus Zürich (Grafikdesign und visuelle Identität) das ursprüngliche Ausstellungskonzept Schwanzers „Straße im umbauten Raum“ zeitgemäß weitergeführt. Mediale Inszenierungen versetzen das Museum mit seinen sieben Themenhäusern, 25 Ausstellungsräumen und 125 Exponaten buchstäblich in Bewegung.
Zu den Höhepunkten gehört die sogenannte „Mediatektur", die mediale Bespielung von 700 Quadratmetern Glasfassade rund um den „BMW Platz“ und die „Kinetische Skulptur“ im Haus der Gestaltung. Die mechatronische Installation aus 714 Metallkugeln übersetzt einen Entwurfsprozess in den Raum. Scheinbar schwerelos und allein durch die Kraft der Gedanken gelenkt, bewegt sich die Skulptur durch einen Zyklus von freien Abstraktionen und BMW-typischen Fahrzeug-Formen.
Sogenannte dienende Formate bieten zusätzlich vertiefende Informationen zu den Exponaten und Themen wie Unternehmen, Technik oder Baureihen.
Für die Öffentlichkeit ist das BWM Museum ab 21. Juni 2008 geöffnet.
Weitere Informationen unter:
Kinetische Skulptur BMW Museum